Vita

  • 1960 in Torgau geboren
  • 1968 erste Auseinandersetzung mit Ton bei Bildhauer Bruno Kubas, Dahlenberg
  • 1979 in Dresden Schulabschluss mit Abitur
  • bis 1984 Stomatologiepraktikum, Armee, Museums-, Grabungs- und Galeriearbeit
  • bis 1988 Ausbildung und Arbeit als Töpfer in verschiedenen traditionsreichen Handwerksbetrieben (Saalfeld, Kohren- Sahlis, Lubast)
  • Erwerb eines großflächigen Grundstücks mit Umgebindehaus in der Hinteren Sächsischen Schweiz zur Errichtung einer Keramikwerkstatt
  • bis 1989 Aufbau der eigenen Werkstatt mit vierwandigem 3 m³ Freifeuerofen (1380 C°) mit 15 m hohem Schornstein und eigener Tonaufbereitung
  • bis 1993 Töpferei Handwerksbetrieb, Holzgefeuertes Steinzeug als Gebrauchsgeschirr in Kleinstserien und keramische Plastiken ausschließlich im Freifeuerbrand
  • 1992-95 Lehrtätigkeit HfBK Dresden, Bereich keramische Plastik "Formung- Verformung- Freifeuerbrand", bei Prof. Reinemer
  • ab 1994 freischaffend tätig mit Arbeitsschwerpunkt großformatiger Plastik am Bau und im Freiraum
  • 1995 Gründungsmitglied und Vorsitzender des Vereins „Keramische Gestaltung“ zur Förderung und Anwendung der "Keramik als Bindeglied zwischen Natur und Mensch" am Bau und im Freiraum ( Künstler, Kunstprofessoren, Keramikingenieure, Philosophen, Archäologen, Geschäftsführer von Keramikgroßbetrieben, Kunstwissenschaftler)
  • Organisation und Leitung internationaler Keramiksymposien 1994 und 1996 mit Künstlern aus Ost- und Westeuropa, Australien, Asien und Südamerika und Vernissagen in Hinterhermsdorf, der  Ziegelei Huber, Graupzig, dem Klinkerwerk Crinitz sowie Haus der Presse und Sächsischen Landtag in Dresden bis 2000
  • 1999 mit Dr. Wintermann gemeinsame Redaktion Kunstkatalog „Keramik in Sachsen“, 8.000 Jahre Keramikgeschichte
  • 2000 Gestaltungskonzeption Tagebaufolgelandschaft "Wasser- Lebensquell für das Geiseltal" zur Flutung des Restloches mit einer Ausdehnung von 8,0 km mal 4,1 km mit einer Uferlänge von 35 km (Symbolhafter Prozess vom Bergmann zum Seemann)
  • 2001 Realisierung großer Baukeramik im Denkmalbereich (Martin- Luther- Universität Halle u.a.) und Gestaltung  Messestand mit Präsentation von Reliefschautafeln für die Keramikindustrie (Internationale Baumessen Berlin und Leipzig)
  • ab 1995 zahlreiche Realisierungen durch Auslobung im Bereich Kunst am Bau und im freien Raum
  • 2003 Kunstprojekt gegen Irakkrieg in Dresden "Brennen- Verbrennen- Segen und Fluch des Menschen im Umgang mit Feuer"
  • Vater von vier erwachsenen Kindern

 

  • Arbeiten wurden erworben durch:  Nikkei Culture INC, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Museum für Kunstgewerbe Pillnitz, Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden, Vorstand Stadtsparkasse Kassel, Stadtsparkasse Amberg,  Keramikinstitut Meißen, Vorstand Stadtsparkasse Freital, Kulturstiftung der Ostsächsischen Sparkasse, Max Planck Institut Dresden, Landratsamt Sächsische Schweiz, Sächsische Schlösser und Gärten, Schloss Weesenstein, Burg Stolpen, Burg Gnandstein, Braukommune Weesenstein und befinden sich in zahlreichen privaten Sammlungen weltweit